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Flyer_Sternschnuppe_BildDies ist der Internetauftritt der STERNSCHNUPPE – einem Kontaktkreis für Eltern, die ein Kind durch Fehlgeburt, Totgeburt oder kurz nach der Geburt verloren haben.

Der Kontaktkreis hilft und berät Betroffene im Raum Ortenau. Es gibt regelmäßige Treffen an jedem 3. Dienstag im Monat in Seelbach. Gegründet hat die Gruppe Ulrike Grass, sie ist auch Ansprechpartnerin bei Anfragen und neuen Kontaktaufnahmen.

Unser Sternschnuppe Flyer:

Sternschnuppe-Flyer (PDF) zum Ausdrucken

Hinweis:

Die Gruppentreffen finden in Seelbach in den Räumlichkeiten des evangelischen Pfarramtes statt – Anfahrt nach Seelbach


Aktuelles und Termine:

Ab hier stehen unsere Termine oder Aktuelles aus der Gruppe:

18.10.2022: Sternschnuppe-Treffen

Sternschnuppe-Treffen
18.10.2022 – 19:30 Uhr
Evang. Pfarramt, Friedhofweg 1, 77960 Seelbach*

Bisher in Planung. Änderungen aufgrund der Corona-Zahlen wenn keine Neuanmeldungen vorliegen möglich.

* Parkmöglichkeiten vor der Realschule (über Geroldseckerstraße)
an der Eisdiele hochfahren und nach 100m rechts

Anmerkung:
Möchten Sie unser Angebot annehmen, nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt auf zu
Ulrike Grass 07821 – 76155*.
Ulrike Grass ist selbst betroffene Mutter und hat schon mit vielen Eltern gesprochen die frisch betroffen sind.
*Manchmal findet das Gruppentreffen nicht statt, deshalb ist es für uns wichtig zu wissen, ob neue Betroffene dazukommen möchten. Wir möchten nicht, dass sie zum Gruppentreffen fahren und dann vielleicht vor verschlossenen Türen stehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Kosten entstehen Ihnen keine.

20.09.2022: Regenbogentuch-Namensbeschriftung

Die Gruppe Sternschnuppe trifft sich regelmäßig, um Betroffenen von Fehlgeburten, Totgeburten oder Tod kurz nach der Geburt einen geschützten Raum zu geben. Hier wird ihnen zugehört, sie können über ihr erlebtes traumatisierendes Schicksal berichten, und doch werden sie verstanden, weil jeder in dieser Runde auch ein Kind verloren hat. Hier können Dinge aus- und angesprochen werden, die Nichtbetroffene aus dem persönlichen Umfeld nicht verstehen oder nicht mehr hören wollen.

Die Gruppe besteht aus einem kleinen Kern von selbst betroffenen Frauen, die regelmäßig kommen, und Neu-Betroffenen, die so lange dazu kommen, wie es ihnen gut tut. Sie können hier ihre Geschichte teilen und erhalten Verständnis, Trost, Halt und Zuspruch. Sie nehmen die kostenlosen Gesprächsabende so lange in Anspruch, wie sie es für sich und ihre Trauerarbeit brauchen. Es ist ein zwangloses Treffen, man kommt, wenn es einem gut tut.

Den Kindern einen Namen geben und sie sichtbar machen

In regelmäßigen Abständen wird das Regenbogen-Namenstuch, das bei jedem Gruppenabend ausgebreitet wird, um die Namen der hinzugekommenen Kinder erweitert.

Um den verstorbenen Kindern einen Platz zu geben, schreiben die Neu-Betroffenen Mütter den oder die Namen ihrer Kinder auf das Regenbogentuch. In einem kleinen zeremoniellen Rahmen wird der Kinder noch einmal gedacht, die Anwesenden spüren in sich hinein und sie geben beim Schreiben den verstorbenen Kindern einen sichtbaren Namen und Platz auf dem Tuch. Dieser Moment ist sehr aufwühlend und emotional. Die erfahrene Trauerbegleiterin Marion Bauer führt sicher und Halt gebend durch dieses Ritual. Es ist jedes Mal ein Abend in einem wunderschönen Rahmen, den man gerne in Erinnerung behält.

Nach dem Ritual bleibt die Gruppe noch im Gespräch und lässt den Abend stimmig ausklingen.


Wer wir sind:

Kontaktkreis Sternschnuppe
Gegründet hat die Gruppe Ulrike Grass vor 28 Jahren aus eigener Betroffenheit. Sie musste feststellen, dass sie mit Ihrer Trauer alleine war und dadurch das Erlebte nur schwer verarbeiten konnte. Um dies zu ändern und anderen betroffenen Frauen zu helfen hat sie die Gruppe Sternschnuppe ins Leben gerufen.
Die Sternschnuppe Treffen finden jeden 3. Dienstag im Monat in Seelbach statt. Um Anmeldung wird gebeten, da die Treffen auch mal kurzfristig ausfallen (Ulrike Grass, 07821–76155). Kosten enstehen keine.

Marion Bauer ist Trauerbegleiterin und zertifizierte Logotherapeutin. Sie kommt regelmäßig für das Regenbogentuch-Ritual zur Sternschnuppe, begleitet Trauernde aber auch in Einzelgesprächen. (Kontakt: www.marionbauer.eu)

Regenbogenkinder, Sternenkinder
Damit bezeichnen wir Kinder die vor, während oder kurz nach der Geburt von uns gegangen sind. Der poetischen Wortschöpfung Sternenkinder liegt die Idee zugrunde, Kinder zu benennen, die „den Himmel“ (poetisch: die Sterne) „erreicht haben, noch bevor sie das Licht der Welt erblicken durften“.

 

 

 

Foto von Buchempfehlung Wenn gute Hoffnung Mut braucht

Buchtipp: Wenn gute Hoffnung Mut braucht

Ein Ratgeber für die Folgeschwangerschaft nach einem Sternenkind
Manuela Lommen / Christian Mörsch

Verlag: Mabuse
Umfang: 213 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Bestellnummer: 202539
ISBN: 9783863215392
lieferbar, 24,95 €

Manchmal braucht es viel Mut, um „guter Hoffnung“ zu sein. Und nach der schmerzlichen Erfahrung, ein Kind in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt gehen lassen zu müssen, ist es schwer, wieder Mut zu fassen. Eine Folgeschwangerschaft gleicht dann eher einer Achterbahnfahrt verschiedenster Gefühle: Angst, Vorfreude, Trauer, Sehnsucht, Sorge, Schuld und Liebe. Dieses Buch hilft Eltern dabei, Tag für Tag Glücksmomente einzufangen, um eine neue und ebenso einmalige Schwangerschaft mit so viel Leichtigkeit wie möglich zu erleben.

„Dieses Buch ist […] ein Mitmachbuch, das Platz für eigene Eintragungen, Gedanken, Fragen und Fotos bietet. Im Laufe der Wochen wird eine breite Palette an Übungen vorgestellt, die sowohl die Schwangere als auch den werdenden Vater oder die werdende Co-Mutter unterstützen, stärken, zum Nachdenken anregen und ermutigen.
Eine bunte Mischung an Körper- und Atemübungen, Fantasiereisen, Entspannungsübungen und Meditationen.“ Aus dem Vorwort von Sophie Wölbling, Doula und Familienbegleiterin

Link zur Bestellung beim Verlag

Symbol für viel zu früh verstorbene Kinder - Kontaktreis Sternschnuppe

Symbol für viel zu früh verstorbene Kinder – Kontaktreis Sternschnuppe Foto: Kim Myoung Sung CC


Sternschnuppen – Sternenkinder:
Damit bezeichnen wir Kinder die vor, während oder kurz nach der Geburt von uns gegangen sind.
Der poetischen Wortschöpfung Sternenkinder liegt die Idee zugrunde, Kinder zu benennen, die „den Himmel“ (poetisch: die Sterne) „erreicht haben, noch bevor sie das Licht der Welt erblicken durften“.
Unter diesen Begriffen findet man in der Online-Suche auch Foren, in denen man sich über seine Erfahrungen austauschen kann.

Buchtipp: Phantomeltern

Neuerscheinung zum Thema Totgeburt/Sternenkinder: „PhantomEltern“

Am 16. November 2020 erscheint ein ganz besonderes Buch, das sich eines Themas annimmt, das in der Gesellschaft gerne totgeschwiegen wird:

„PhantomEltern“, also Eltern, deren Kinder schon vor der Geburt im Mutterleib verstorben sind.

Die mittelfränkische Autorin Nina Weiß erzählt sehr persönlich, hautnah und doch auch pragmatisch von der Reise mit ihrem Sonntagswunder – ihrer Tochter Kiki. Sie möchte das tabuisierte Thema Totgeburt gesellschaftsfähig machen, zeigen, wie man einen solchen Schicksalsschlag überleben kann, ohne sich dabei auch selbst zu verlieren.

Der Leser begleitet Nina Weiß, die sich selbst als PhantomMutter sieht, durch die Freuden der Schwangerschaft, die Schrecken der Geburt und die Trauer nach dem Tod – offen, eindrücklich und mitreißend.

Zu beziehen ist das Buch über den Onlineshop der Verlagsdruckerei Schmidt  (https://www.verlagsdruckerei-schmidt.de/produkt/die-phantomeltern/), direkt per Mail an empfang@verlagsdruckerei-schmidt.de oder auch telefonisch beim Verlag unter der 09161/88 60-0, über den örtlichen Buchhandel und die Internetplattform Amazon.

Es ist uns ein Anliegen, dieses wichtige Thema öffentlich zu machen, zu verbreiten, damit aus dem Tabu ein Austausch werden kann, damit man nicht totschweigt, sondern Interesse zeigt, Empathie aufbringt.

Nina Weiß: „PhantomEltern – Die Reise mit unserem Sonntagswunder“
ISBN: 978-3-87707-196-0
Klappenbroschur, 221 Seiten, 14,8 cm x 21 cm
Ladenpreis: 24,90 €