3.9.-12.10.2027: Sterne nach Rom tragen – Sternenkind-Geschichten gesucht

Liebe Member der online-Hilfskarte mein-sternenkind! Ich freue mich sehr, euch heute über ein Projekt zu informieren, das im kommenden Jahr das Licht der Öffentlichkeit auf unsere Sternenkinder richtet. Das Projekt trägt den Titel:

Sterne nach Rom tragen

Hier der Link auf die dreisprachig ausgelegte redaktionelle Information

Start 3. September 2027

Anfang September werde ich (Rainer Juriatti) – wie im Jahr 2024 schon einmal – einen Ultramarathon von 1.200 Kilometern absolvieren. Dieses Mal geht es von der Steiermark/Ö nach Rom in die Vatikanstadt. In 40 Tagen werden dabei mit einem 46kg-schweren-Sportkinderwagen im Rücken mehr als 17.400 Höhenmeter zu bewältigen sein.

Sternenkinder im Fokus

Ich werde vollkommen alleine auf Weg sein und täglich rund 30-35 km absolvieren, an „bergigen Tagen“ etwas weniger, rund 25. Täglich soll auf dem Weg irgendwo eine Kerze entzündet werden, um eine Lichtspur bis Rom zu legen. Allerdings werde ich – so der Plan – nie zu sehen sein: nur der Wagen, nur die Sternchen… täglich verfolgbar auf Google-Maps (zur Beantwortung der Frage: Wo ist mein Sternchen grad?)

Eure Sternchen sind gefragt

Zentrales Moment des Ultras: auf dem Sportkinderwagen sollen – wie schon 2024 – tausende kleine Sternchen angebracht werden, die jeweils den Namen des Kindes tragen. Sternchen können ab sofort online beschriftet werden, indem einfach eine E-Mail an mich (also die Absender-E-Mail von diesem Mail) gesandt wird und der Name wie das Sterbedatum genannt werden.

40 Tage – 40 Geschichten

Täglich möchte ich auf Instagram und Facebook ein Video posten, in dem die Geschichte eines der Sternchen erzählt wird: Hierzu lade ich euch ein, mir eine Mama oder ein Pärchen zu vermitteln, die sich mit ihrer in zwei Minuten geschilderten Geschichte an die Community wenden. Dazu ist es nur notwendig, selbst ein Video aufzunehmen – Hochformat für die Social Medias – und mir zuzusenden.

Projekthöhepunkte inkl. Papst-Begegnung

Der Ultramarathon an sich ist ein 40 Tage dauernder Höhepunkt im kommenden Jahr. Der Aufenthalt in Assisi ist für Sterneneltern, die eine Affinität zum Pilgern haben, ein Höhepunkt. Die gelegte Lichtspur ist ein großes Zeichen jener Spuren, die Sternenkinder in der Welt hinterlassen. Und ein wichtiger, weltumspannender Höhepunkt ist die Audienz, die ich bei Papst Leo anlässlich des Internationalen Tages der Sternenkinder bekomme: An Jedem Mittwoch hält der Papst Generalaudienz ab, in deren Anschluss er mich empfangen wird, um hinsichtlich des 15. Oktober 2027 den weltumspannenden Segen für Sternenkinder und deren Eltern auszusprechen.

Es ist davon auszugehen, dass dies Presseartikel auf der ganzen Welt zur Folge haben wird. Und nicht zuletzt werde ich dem Papst als Dank für die Millionen Gedenksteine auf der Welt ein „Goldenes Sternchen“ von unserem Österreichischen Verband überreichen.

Meine große Bitte an euch

Redet darüber. Füllt eure Newsletter mit dem Link auf den Artikel. Motiviert Sterneneltern, ein Sternchen beschriften zu lassen. Und nicht zuletzt: Motiviert Menschen, das Projekt mit einer kleinen Spende zu unterstützen: Wir machen das komplett Werbeträgerfrei.

Wie oben erwähnt findet ihr alles Weitere unter dem Link im Beitrag auf unserer Homepage.

Mit liebem Gruß,
Rainer


Rainer Juriatti – Geschäftsführer des Verbandes der Österreichischen Sternenkindhilfe
„Mein Sternenkind“  –  www.juriatti.net  –  www.mein-sternenkind.net

15.10.2026: Tag der Sternenkinder

Gedenktag für verstorbene Kinder

Der Tag der Sternenkinder ist ein internationaler Gedenktag, der jedes Jahr am 15. Oktober stattfindet.

Bedeutung:
An diesem Tag wird Kindern gedacht, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verstorben sind (Sternenkinder).

Der Tag geht auf die Initiative „Pregnancy and Infant Loss Remembrance Day“ in den USA und Kanada zurück.

Kerze anzünden als Tradition – Welle des Lichts geht um die Welt

Um 19:00 Uhr Ortszeit stellen betroffene Eltern und Angehörige weltweit eine brennende Kerze ins Fenster. Durch die unterschiedlichen Zeitzonen entsteht so eine symbolische „Welle des Lichts“ um die Erde.

Der Tag soll das Tabu brechen, über Fehl-, Tot- und stille Geburten zu sprechen, und betroffenen Familien Raum für ihre Trauer geben.

Lieber Besucher!

Flyer_Sternschnuppe_BildDies ist der Internetauftritt der STERNSCHNUPPE – einem Kontaktkreis für Eltern, die ein Kind durch Fehlgeburt, Totgeburt oder kurz nach der Geburt verloren haben.

Der Kontaktkreis hilft und berät Betroffene im Raum Ortenau. Es gibt regelmäßige Treffen an jedem 3. Dienstag im Monat in Seelbach. Gegründet hat die Gruppe Ulrike Grass, sie ist auch Ansprechpartnerin bei Anfragen und neuen Kontaktaufnahmen.

Unser Sternschnuppe Flyer:

Sternschnuppe-Flyer (PDF) zum Ausdrucken

Hinweis:

Die Gruppentreffen finden in Seelbach in den Räumlichkeiten des evangelischen Pfarramtes statt – Anfahrt nach Seelbach


Aktuelles und Termine:

Ab hier stehen unsere Termine oder Aktuelles aus der Gruppe:

20.10.2026: Sternschnuppe-Treffen

Sternschnuppe-Treffen
20.10.2026 – 19:30 Uhr
Evang. Pfarramt, Friedhofweg 1, 77960 Seelbach*

Parkmöglichkeiten vor der Realschule (über Geroldseckerstraße)
an der Eisdiele hochfahren und nach 100m rechts

Anmerkung:
Möchten Sie unser Angebot annehmen, nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt auf zu
Ulrike Grass 07821 – 76155*.
Ulrike Grass ist selbst betroffene Mutter und hat schon mit vielen Eltern gesprochen die frisch betroffen sind.
*Manchmal findet das Gruppentreffen nicht statt, deshalb ist es für uns wichtig zu wissen, ob neue Betroffene dazukommen möchten. Wir möchten nicht, dass sie zum Gruppentreffen fahren und dann vielleicht vor verschlossenen Türen stehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Kosten entstehen Ihnen keine.

16.09.2026: Tag der Selbsthilfe 2026

Gemeinsam, nicht alleine

Anlässlich des bundesweiten Tags der Selbsthilfe lud die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Landratsamt Ortenaukreis am Mittwoch, 16. September 2026, zu einer Informationsveranstaltung mit Fachvortrag ein. Die Veranstaltung begann um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Ortenaukreis, Badstraße 20 in Offenburg.
Unter dem Motto „Gemeinsam, nicht alleine – Selbsthilfe im Ortenaukreis“ richtete sich die Veranstaltung an Selbsthilfeaktive, Interessierte sowie Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Zu Beginn informiert die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen über ihre Arbeit und ihr Unterstützungsangebot. Zudem erhielten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Vielfalt der mehr als 200 Selbsthilfegruppen im Ortenaukreis und deren Themenbereiche.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Fachvortrag „Gemeinsam, nicht alleine: Wie Selbsthilfe Menschen unterstützt und das Gesundheitssystem bereichert“ von Martina Breuning, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Selbsthilfeforschung am Universitätsklinikum Freiburg. Sie erläutert anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und praxisnaher Beispiele die Bedeutung der Selbsthilfe für Betroffene und das Gesundheitswesen. Dabei ging sie unter anderem der Frage nach, warum Selbsthilfe für viele Menschen eine wertvolle Unterstützung ist, welche Personengruppen Selbsthilfeangebote nutzen, welche Hemmnisse bestehen und welchen Beitrag Selbsthilfe zur Förderung von Gesundheit und Lebensqualität leistet.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit zum persönlichen Austausch im Foyer, wo sich mehrere Selbsthilfegruppen aus dem Ortenaukreis präsentieren und Einblicke in ihre Arbeit gaben. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, mit den Gruppen ins Gespräch zu kommen und die Vielfalt der Selbsthilfe kennenzulernen.

Auch der Kontaktkreis Sternschnuppe war mit einem Stand vertreten, Ulrike Grass, Rosi Müller und Tina Mergel haben von der Arbeit der Sternschnuppe berichtet.

„Der kleine Engel geht auf Reisen“ von Julia Neiss

Am Dienstag 15.09.2026 hat Franziska Lau in unserer Gruppe das Kamishibei* zum Buch „Der kleine Engel geht auf Reisen“ vorgeführt.
Die Geschichte hat ihre Nichte Julia Neiss ursprünglich für ihre Kinder geschrieben. Sie wollte ihnen, nach einem Todesfall in der Familie, das Thema näherbringen, ohne sie zu erschrecken. Eine Freundin hat es dann liebevoll illustriert und es wurde auf Wunsch vieler Leute verlegt.
Franziska hat es so wunderschön vorgetragen und wir waren alle sehr berührt und begeistert und erstmal sprachlos.

Das Buch ist unter der ISBN-10 3000739653, bzw. ISBN-13 978-3000739651 erhältlich.

*Kamishibei: ein japanisches Papiertheater bzw. Märchenbilderschaukasten

18.02.-21.11.2026: Netzwerk Trauer: Veranstaltungsreihe „Trauer hat viele Gesichter“

LAHR. Zum gemeinsamen Pressegespräch trafen sich Mitglieder des Netzwerks Trauer, um das Projekt „Trauer hat viele Gesichter“ vorzustellen.

Mit der Veranstaltungsreihe, die 22 Veranstaltungen über das ganze Jahr 2026 hinweg umfasst, zeigt das Netzwerk Trauer mit ihren Kooperationspartnern auf, wie vielschichtig das Thema Trauer besetzt ist und wie viele Gesichter Trauer haben kann. So wird bei verschiedensten Angeboten ein Raum geschaffen, sich Verlust und Trauer zu nähern.

Denn Verluste begegnen uns in vielen Formen: der Tod eines geliebten Menschen, das Ende von Beziehungen, Abschied von vertrauten Lebensumständen, gesundheitliche Einschränkungen oder berufliche und gesellschaftliche Veränderungen. Jede Erfahrung hinterlässt Spuren und weckt Trauer.

„Wir wollten keine Fixierung auf den Tod alleine, sondern die ganz Palette des Lebens abbilden“, erläutert Klinikseelsorger Joachim Holub.

Wenn Trauer nämlich keinen Platz oder Ort im Alltag findet, dann würde sie wuchern, so Holub. Und Klinikseelsorgerin Dorothee Moldenhauer ergänzt, dass es heilsam sei, sich der Trauer zu stellen, und es gebe kein Richtig oder Falsch: „Trauern ist individuell.“ Gesellschaftlich werde Trauer heute zu oft pathologisiert, und Lebensereignisse würden zu Krankheiten gemacht. Hinter starken Gefühlen wie Aggressivität oder Wut würden häufig Trauer oder Trauererfahrungen stecken, berichtet Rosi Kienzler von der Trauerbegleitung. Die Begleitung von Menschen beim Hospizverein, so Achim Wenzel-Teuber, ist für beide wertvoll, für Angehörige und Betroffene. Mit 65 Ehrenamtlichen kann ein breites Unterstützungsangebot bereitgehalten werden.

Der Auftakt zu diesem erstmaligen Projekt ist bereits gemacht mit dem Schulprojekt „Sarggeschichten“, bei dem sich verschiedene Klassenstufen des Max-Planck-Gymnasiums mit den Themen Sterben, Trauer und Tod auseinandersetzen. Der ausgestellte Sarg in der Kapelle Kirche Sancta Maria wird im Laufe des Prozesses noch bis 26. März von Schülerinnen und Schüler gestaltet mit persönlichen Botschaften.

Das Ende der Veranstaltungsreihe ist der Gottesdienst am 21. November 2026 mit dem Titel der Reihe „Trauer hat viele Gesichter“. Musikalische Aufführungen, Andachten, Workshops, Filmvorführungen, Trauerwanderungen, Autorinnenlesungen, Trauercafé und Einblicke in die Trauerbegleitung sind nur Auszüge aus dem umfangreichen Jahresprogramm. Durch die Impulse und im gemeinsamen Austausch wie auch in praktischen Übungen kann erlebt werden, dass Trauer eine sehr natürliche Reaktion ist, auf Verluste zu reagieren und kann Orientierung bieten, bewusst mit Abschieden und Veränderungen umzugehen. Alle Veranstaltungen mit Informationen zu Anmeldung und Kosten sind im Flyer zur Veranstaltungsreihe und im Netz ersichtlich:

https://www.netzwerk-trauer-lahr.de/aktuelles


Information zum Netzwerk Trauer:
Das Netzwerk Trauer trifft sich vier Mal jährlich in den Räumen des Hospizvereins Lahr e.V. Die Mitglieder des Netzwerks Trauer sind derzeit Achim Wenzel-Teuber, Hospizverein Lahr e.V., Joachim Holub, katholischer Klinikseelsorger, Ulrike Graß, Kontaktkreis Sternschnuppe (Ortenau), Sarah Bonomo,  Friedhofsverwaltung Stadt Lahr, Dorothee Moldenhauer, evangelische Klinikseelsorgerin und Rosie Kienzler, Trauerbegleitung Friesenheim.